Die Schweizer Gesetzgebung setzt der Fortpflanzungsmedizin eng gesteckte Grenzen. Bestimmte Verfahren der assistierten Reproduktion sind im Inland rechtlich derzeit nicht zugelassen oder nur bestimmten Personengruppen vorbehalten. Für manche Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch öffnet sich der Weg zum eigenen Kind deshalb erst durch medizinische Angebote im Ausland.
Ein Auslandsaufenthalt wirft jedoch viele organisatorische, medizinische und auch persönliche Fragen auf. In unseren Kinderwunschzentren in Olten und Basel lassen wir Sie auf diesem Weg nicht allein. Fertisuisse steht Ihnen als erfahrener und einfühlsamer Ansprechpartner zur Seite, begleitet Sie mit fundierter medizinischer Diagnostik, übernimmt die gezielte Vorbereitung sowie die fachgerechte Nachbetreuung in der Schweiz und berät Sie offen zu vielen Aspekten Ihrer Entscheidung. Es geht um Themen wie die altersgerechte Aufklärung des Kindes über seine Entstehung, zum Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft, die Rolle der Spenderin und des Spenders sowie den Umgang mit möglichen gesellschaftlichen Reaktionen und Vorurteilen im persönlichen Umfeld.
Auslandstherapie Eizellenspende
Für viele Paare stellt die Eizellenspende die einzige medizinische Option dar, um den Traum vom eigenen Kind zu verwirklichen. In der Schweiz ist dieses Verfahren nach der derzeitigen Gesetzeslage noch untersagt, gleichwohl nach Meinung der Fachleute dieses Verbot eine Ungleichbehandlung der Geschlechter darstellt. In der Reproduktionsmedizin dürfen bei Unfruchtbarkeit des Mannes Samenspenden verwendet werden, bei medizinischen Problemen der Frau ist die Eizellenspende jedoch illegal, weshalb die eigentliche Behandlung in spezialisierten Zentren im Ausland durchgeführt werden muss.
Die Thematik erfährt jedoch derzeit eine dynamische Entwicklung, da eine Anpassung des Fortpflanzungsmedizingesetzes im Gange ist. Bis dahin stehen betroffenen Paaren an den Standorten Olten und Basel erfahrene Fachkräfte zur Seite, die transparent über die Abläufe im Ausland informieren. Darüber hinaus wird durch eine lückenlose medizinische Nachbetreuung nach der Rückkehr sicher gestellt, dass die Patientinnen optimal behandelt und versorgt sind.
Auslandstherapien für alleinstehende Frauen mit Kinderwunsch
Immer mehr Frauen in der Schweiz entscheiden sich bewusst dazu, allein Mutter zu werden – sei es, weil der passende Partner fehlt oder das biologische Zeitfenster enger wird. Der Weg zur Mutterschaft ist für sogenannte Single Moms by Choice jedoch mit besonderen Herausforderungen verbunden, da der Zugang zur Reproduktionsmedizin in der Schweiz rechtlich streng geregelt ist. Gemäss dem Fortpflanzungsmedizingesetz ist die medizinisch unterstützte Fortpflanzung mittels Samenspende ausschliesslich verheirateten sowie seit 2022 auch lesbischen Paaren erlaubt. Für alleinstehende Frauen bedeutet dies, dass sie in der Schweiz keine Samenspende in Anspruch nehmen können und für die Verwirklichung ihres Kinderwunsches auf Behandlungen im Ausland ausweichen müssen.
Bei Fertisuisse, in Olten und Basel, stehen den Patientinnen erfahrene Fachkräfte zur Seite, die umfassend über alle verfügbaren Optionen informieren und beraten.