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krebs und kinderwunsch in der schweiz
KREBS & KINDERWUNSCH

„Möchte ich eine Familie gründen oder noch weitere Kinder haben?“

Für Krebspatienten können je nach Befund verschiedene Methoden der künstlichen Befruchtung infrage kommen.

Erhalt der Fruchtbarkeit bei einer Krebserkrankung

Liegt bei Ihnen eine schwere Erkrankung vor, deren Therapien (Chemotherapie, Bestrahlung oder Operation) lebensrettend sein können - aber die Fruchtbarkeit (Fertilität) empfindlich stören kann, sollte vor Behandlungsbeginn entschieden werden, welche fruchtbarkeitserhaltenden Massnahmen für Sie geeignet sind.

Nicht alle Behandlungsmethoden in der Krebstherapie führen zur Einschränkung der Fruchtbarkeit. Lassen Sie sich vor Behandlungsbeginn von unserem spezialisierten Ärzteteam beraten, inwieweit sich Ihre Krebstherapie auf die Fruchtbarkeit auswirkt und der Kinderwunsch in der Therapieauswahl berücksichtigt werden kann. In der Regel besteht vor Beginn der Behandlung ausreichend Zeit, um Vorkehrungen für die spätere Familienplanung zu treffen.

 

Für Frauen:


Einfrieren von befruchteten Eizellen. Diese Behandlungsmethode setzt voraus, dass mit dem Start der Krebstherapie mindestens noch 2 Wochen gewartet werden kann. Ausgelöst durch eine hormonelle Stimulation reift in dieser Zeit eine größere Menge Eizellen heran. In einem kleinen operativen Eingriff werden 10 bis 20 reife Eizellen entnommen und künstlich mit den Spermien des Partners durch eine In-vitro-Fertilisation (IVF) oder durch eine Intrazytoplasmatische Spermatozoeninjektion(ICSI) befruchtet. Anschließend werden die befruchteten Eizellen eingefroren (Kryokonservierung).
Unbefruchtete Eizellen einfrieren. Hier werden zB vor einer Chemotherapie Eizellen eingefroren, um nach der Genesung den Kinderwunsch zu erfüllen. Durch das Virtifikationsverfahren liegt die Überlebensrate der Eizellen beim Auftauen bei 90 bis 95%.
Einfrieren von entnommenem Eierstockgewebe. Sofern das Gewebe keine Tumorzellen enthällt, kann auch Eierstockgewebe eingefroren und nach abgeschlossener Krebstherapie wieder rückverpflanzt werden.

 

Für Männer:


Einfrieren von Spermien oder Hodengewebe. Vor einer Chemotherapie oder anderweitige langfristig geplante Einnahmen von Medikamenten, kann eine Spermakonservierung zum Erhalt der Fruchtbarkeit sinnvoll sein. Die Samenzellen werden vor der Krebstherapie durch Ejakulation gewonnen und eingefroren. Durch eine künstliche Befruchtung kann die Partnerin mit dem eingefrorenen Sperma dann später schwanger werden. Die Konservierung kann über viele Jahre erfolgen und zum passenden Zeitpunkt für eine künstliche Befruchtung aufgetaut werden. Alternativ kann auch Hodengewebe operativ entnommen und eingefroren werden.

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