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fertisuisse
KINDERWUNSCH-DIAGNOSTIK

„Warum klappt es bei uns nicht?“


Eine professionelle Diagnostik schafft Klarheit
über die Ursachen und ermöglicht es,
die passende Therapie zur Verwirklichung
des Kinderwunsches zu bestimmen.

fertisuisse - Modernste Kinderwunschbehandlung
in Olten und Basel

Immer mehr Paare erfahren, dass der Kinderwunsch nicht so leicht zu realisieren ist. Tritt eine Schwangerschaft auf natürlichem Weg nicht ein, bietet die Reproduktionsmedizin vielversprechende Möglichkeiten, den bisher unerfüllten Kinderwunsch zu verwirklichen. In der Schweiz ist in etwa jedes zehnte Paar ungewollt kinderlos. Die Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsches liegen nicht immer bei der Frau, sondern genauso oft beim Mann. Die Forschung zeigt, dass bei nahezu 40% eine Kombination aus Ursachen bei beiden Partnern vorliegt. In unseren Zentren für Kinderwunschbehandlung werden modernste diagnostische Verfahren zur exakten Suche für die verminderte Fruchtbarkeit eingesetzt - schonend und nebenwirkungsarm. Wir beraten heterosexuelle Paare, gleichgeschlechtliche Paare und alleinstehende Frauen. Unsere Ärzte orientieren sich im Behandlungsablauf an den höchsten wissenschaftlichen Standards und setzen in der Diagnostik und der Therapie nur die neuesten Technologien ein.

 

 

Bisher erfolglose Therapie

Sie werden einfach nicht schwanger und fragen sich „Warum klappt es bei uns nicht?“ Der Grund für eine nicht eintretende Schwangerschaft liegt zu etwa 30% bei der Frau und genauso häufig beim Mann. In unseren Zentren für Kinderwunschbehandlung werden modernste diagnostische Verfahren zur exakten Suche für die verminderte Fruchtbarkeit eingesetzt - schonend und nebenwirkungsarm.
Die häufigsten Gründe sind Störungen der Produktion oder Funktion von männlichen Samenzellen (Spermien), das Alter der Frau, Polypen und Myome in der Gebärmutterhöhle, verschlossene Eileiter, das Ausbleiben des Eisprungs, Endometriose und Sexualfunktionsstörungen. Übergewicht und Rauchen und Stress können ebenfalls zu ungewollter Kinderlosigkeit beitragen. In ungefähr 20% kann trotz sorgfältiger Abklärung keine Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch gefunden werden. Dann spricht man von ungeklärter Infertilität (Unfruchtbarkeit). Ungewollte Kinderlosigkeit kann die körperliche und seelische Gesundheit eines Paares sehr beeinträchtigen und ist daher von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als Krankheit anerkannt.
Die Fachgesellschaften empfehlen, spätestens nach sechs bis acht Monaten ohne Eintritt einer Schwangerschaft einen Kinderwunsch-Spezialisten aufzusuchen. Bei Paaren über 35 Jahren empfehlen wir die Kontaktaufnahme bereits nach drei bis vier Monaten.

 

 

Der erste Termin

Um eine individuell abgestimmte Therapie für Sie erstellen zu können, werden im Rahmen eines Erstgespräches mögliche Ursachen der bisher ungewollten Kinderlosigkeit besprochen. Wichtig ist für unser Ärzteteam zu wissen, wie lange der Kinderwunsch bereits besteht und ob schon Schwangerschaften - auch Fehlgeburten – bestanden haben. Auswärts erhobene Befunde werden von uns geprüft - Voroperationen, Infekte oder chronische Erkrankungen gemeinsam mit Ihnen erörtert. Auch die Häufigkeit und der Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs werden angesprochen. Wir wissen, dass es nicht immer einfach ist, über manche Themen zu sprechen.


Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und Einfühlsamkeit. Wir möchten, dass Sie sich wohl und gut aufgehoben fühlen.

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Ursachen bei der Frau

Die Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsches liegen zu etwa 30 % bei der Frau. Selbst wenn die Ursache scheinbar klar ist (z.B. verschlossene Eileiter) müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um die eine massgeschneiderte Behandlungsmethode zu wählen.

Mögliche Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit:
Alter der Frau
Die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat dazu beigetragen, dass viele Paare viel später eine Familie gründen. Frauen, die jünger als 35 Jahre sind, werden mit einer Wahrscheinlichkeit von 80-85% innerhalb von 12 Monaten spontan schwanger. Ab dem 35. Lebensjahr nimmt die natürliche Fruchtbarkeit einer Frau merklich ab. Gleichzeitig steigt das Risiko für eine Fehlgeburt. Der Erfolg einer Kinderwunschbehandlung wird ebenfalls erheblich vom Alter der Frau beeinflusst. Die Präimplantationsdiagnostik (Untersuchung des Erbguts des Embryos) kann, vor allem bei Frauen über 37 Jahren, helfen rascher ein Kind zu bekommen. Wenn eine Schwangerschaft trotz regelmässigem Geschlechtsverkehr nach spätestens 6 Monaten nicht eingetreten ist, sollten sich Frauen, die älter als 35 Jahre sind, an einen Spezialisten für unerfüllten Kinderwunsch wenden. Gerne informieren wir Sie hierzu auch in einem persönlichen Gespräch. Vereinbaren Sie jetzt direkt einen Termin.
Ausbleiben des Eisprungs (Anovulation)
Bereits vor der Geburt eines Mädchens wandern ihre unreifen Eizellen in die beiden Eierstöcke, wo sie sich bis zur Pubertät, geschützt in kleinen Eibläschen, in einer Ruhephase befinden. Während der Pubertät nehmen die Eierstöcke ihre Funktion auf, nämlich die Bildung von reifen Eizellen und der beiden wichtigsten Geschlechtshormone der Frau, Östrogen und Progesteron. Der Zyklus der Frau wird von der kleinen Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gesteuert. Unter dem Einfluss des follikelstimulierenden Hormons (FSH) reift in der ersten Phase, der sogenannten Follikelphase, ein dominanter Follikel (Eibläschen) heran, in dem sich eine Eizelle befindet. Ausgelöst durch komplexe hormonelle Signale kommt es zum Eisprung und die Eizelle gelangt in den Eileiter, wo sie von einer Samenzelle befruchtet wird. Gelegentlich ist dieser komplexe hormonelle Kreislauf gestört und es kommt selten oder gar nicht zu einem Eisprung. Typischerweise bleibt dann die monatliche Regelblutung aus oder tritt nur unregelmässig auf.
Verschlossene Eileiter
Die Eileiter sind die Verbindung zwischen den Eierstöcken und der Gebärmutter. Während des Eisprungs stülpen sich die fächerartigen Fortsätze des Eileiters über den dominanten Follikel des Eierstocks und nehmen die reife Eizelle auf, die im Eileiter von einer Samenzelle befruchtet wird. Feinste Härchen transportieren Spermien zum Eierstock hin und den Embryo vom Eierstock weg in die Gebärmutterhöhle. Nach einer erfolgreichen Befruchtung wandert der Embryo etwa fünf Tage lang durch den Eileiter und erreicht schliesslich die Gebärmutterhöhle, wo er sich einnistet. Infektionen, Verwachsungen und Narben oder Endometriose können die Funktion und Beweglichkeit der Eileiter beeinträchtigen oder den Eileiter ganz verschliessen.
Endometriose (schmerzhafte Periode)
Endometriose ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, die dadurch entsteht, dass sich Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutterhöhle befindet. Endometriose kann, muss aber nicht schmerzhaft sein und die Beschwerden treten normalerweise während der Regelblutung auf. Endometriose kann auch eine Ursache für Unfruchtbarkeit sein. Bei starken Beschwerden kann man Endometriose durch Medikamente oder durch operative Entfernung der Herde behandeln. Für die Erfüllung des Kinderwunsches hat sich die In-vitro-Fertilisation (IVF) als erfolgreiche Therapie bei Endometriose erwiesen. Gerne informieren wir Sie hierzu auch in einem persönlichen Gespräch. Vereinbaren Sie jetzt direkt einen Termin.
Polypen und Myome
Hinter diesen Fremdwörtern stecken gutartige Neubildungen in der Gebärmutterhöhle. Polypen werden recht häufig gefunden. Es handelt sich dabei fast immer um harmlose Neubildungen der Gebärmutterschleimhaut. Sie können allerdings die Einnistung des Embryos behindern. Deswegen werden sie im Rahmen einer Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) entfernt. Gelegentlich werden auch Myome (gutartige Neubildungen in der Gebärmutterwand) gefunden. Wenn diese in die Gebärmutterhöhle ragen oder direkt unter der Schleimhaut liegen, wird meist eine operative Entfernung (im Rahmen einer Gebärmutterspiegelung) empfohlen. Verwachsungen in der Gebärmutterhöhle können ebenfalls die Einnistung des Embryos erschweren oder zu Fehlgeburten führen. Diese Verwachsungen werden bei einer Gebärmutterspiegelung gelöst.
Wiederholte Fehlgeburten
Fehlgeburten sind beim Menschen häufig. Etwa 20% aller Schwangerschaften enden sehr früh (vor der 12. Schwangerschaftswoche) in einer Fehlgeburt. Das Auftreten von 2 oder mehr Fehlgeburten in Folge vor der 12. Schwangerschaftswoche wird als wiederholt definiert. Fehlgeburten, insbesondere wenn sie wiederholt auftreten, sind sehr belastend und frustrierend. Das Alter der Frau spielt eine wichtige Rolle bei wiederholten Fehlgeburten, da mit zunehmenden Alter die Wahrscheinlichkeit einer Chromosomenstörung beim Embryo und somit einer Fehlgeburt ansteigt. Die weitaus häufigste Ursache ist eine fehlerhafte Erbsubstanz des Embryos. Dies bedeutet aber nicht, dass die Erbsubstanz der Eltern fehlerhaft ist. Seltene Ursachen von wiederholten Fehlgeburten sind Fehlbildungen oder Verwachsungen der Gebärmutterhöhle, Funktionsstörungen der Blutgerinnung, der Schilddrüsenfunktion, des Zuckerstoffwechsels und Veränderungen bei Anzahl oder Zusammensetzung der Chromosomen bei einem der Partner. Spätestens nach drei aufeinanderfolgenden Fehlgeburten sollten Abklärungen erfolgen. Wir empfehlen bereits nach zwei Fehlgeburten eine Ultraschall- und Hormonuntersuchung. Gerne informieren und beraten wir Sie hierzu auch in einem persönlichen Gespräch. Vereinbaren Sie jetzt direkt einen Termin.
Ungeklärte Unfruchtbarkeit
Trotz aller Bemühungen und gewissenhafter Abklärungen gelingt es bei 10-20% der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch nicht, die Ursache für das Ausbleiben einer Schwangerschaft zu finden. Eine Kinderwunschbehandlung kann trotzdem erfolgreich durchgeführt werden.
Störungen der Sexualfunktion
Störungen der Sexualfunktion sind nicht selten. Der Geschlechtsverkehr kann für Frau und Mann schmerzhaft oder aufgrund einer starken Verkrampfung der weiblichen Beckenbodenmuskulatur sehr erschwert sein. Fehlende Lust, verminderte sexuelle Erregung, eine fehlende oder schwache Erektion und der vorzeitige oder ausbleibende Samenerguss (Ejakulation) gehören zu den häufigsten Störungen der Sexualfunktion. Manche Paare haben einvernehmlich gar keinen oder nur sehr seltenen Sex. Wenn das Paar oder einer der Partner unter der Störung der Sexualfunktion leidet, besteht die Möglichkeit einer Behandlung.

Ursachen beim Mann

Zu den häufigsten Gründen bei ungewollter Kinderlosigkeit beim Mann gehören Störungen bei der Spermienproduktion oder Einschränkungen der Spermienqualität. Entsprechende Analysen (Spermiogramm) können Aufschluss geben.

Mögliche Ursachen:
Alter des Mannes
Der Mann produziert sein ganzes Leben lang Spermien. Im Laufe der Zeit nimmt der Anteil der schnell beweglichen Spermien ab und es kann zu Veränderungen der Spermienfunktion kommen. Dies hat zur Folge, dass sich die Befruchtungsfähigkeit des Samens verringern kann. Darüber hinaus ist das Alter des Mannes mit einer höheren Rate von Chromosomenanomalien in den Spermien verbunden. Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten, Krankheiten oder Geburtsschäden bei den Kindern können die Folge sein. Gerne informieren wir Sie hierzu auch in einem persönlichen Gespräch. Vereinbaren Sie jetzt direkt einen Termin.
Ejakulatanalyse (Untersuchung der Samenzellen)
Idealerweise wird das Ejakulat (Samenerguss) durch Masturbation in unserem Zentrum gewonnen. Dafür steht ein speziell eingerichteter, diskreter Raum zur Verfügung. Auf Wunsch kann das Ejakulat auch zu Hause gewonnen werden. In diesem Fall werden wir Sie über die notwendigen Transportmassnahmen informieren. Das gewonnene Ejakulat wird dann in einer aufwändigen Untersuchung im andrologischen Labor analysiert. Dabei werden im Wesentlichen die Anzahl der Spermien, der Anteil normal geformter Spermien und die Beweglichkeit und Geschwindigkeit der Spermien gemessen. Die Ergebnisse werden gemäss der Normen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beurteilt. Zu wenige, zu langsame oder zu viel abnormal geformte Spermien können zum Ausbleiben einer Schwangerschaft führen. Manchmal sind alle drei Parameter eingeschränkt. In diesem Fall spricht man von einem OAT-Syndrom (Oligo: zuwenig, Astheno: schwach beweglich, Terato: fehlgeformt). Manchmal kommt es trotz abnormer Ergebnisse auf natürliche Weise (d.h. ohne Behandlung) zu einer Schwangerschaft. Es ist wichtig zu wissen, dass fehlgeformte Spermien nicht zu Fehlbildungen beim Kind führen. Die Bildung und Funktion von Spermien kann starken Schwankungen unterworfen sein, sodass wir Ihnen gelegentlich eine Wiederholung der Ejakulatuntersuchung empfehlen.
Störungen bei der Bildung und Funktion der Samenzellen
Störungen der Bildung und Funktion der Spermien (Samenzellen) sind ein häufiger Grund für ungewollte Kinderlosigkeit. Am häufigsten liegt eine Störung der Spermienbildung im Hodengewebe vor. Gelegentlich liegt aber eine hormonelle Ursache vor oder die Abgabe der Spermien wird, z.B. bei gestörter Sexualfunktion oder nach Infektionen/Operationen, behindert. Die Bildung der Samenzellen erfolgt in den Samenkanälchen des Hodens. Es dauert zweieinhalb Monate bis die Samenzellen reif und funktionsfähig sind. Dieser Reifungsprozess ist komplex und wird zu einem wesentlichen Teil von der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) reguliert. Dabei kann es auch zu Störungen kommen, zum Beispiel durch Einnahme von Hormonen (Doping). Danach gelangen die Samenzellen vom Hoden in die Nebenhoden, wo die „Endfertigung“ der Spermien erfolgt, insbesondere auch die Fähigkeit zur Beweglichkeit (Motilität). Über die Samenleiter und durch die Harnröhre gelangen die Spermien während des Samenergusses in die Scheide der Frau. Der Samenerguss (Ejakulat) setzt sich aus Spermien und den Flüssigkeiten aus Nebenhoden, Samenbläschen und Prostata zusammen. Im Normalfall finden sich in einem Samenerguss mehrere Millionen Spermien, von denen nur ein Teil den Eileiter der Frau erreicht, wo die Befruchtung der Eizelle erfolgt. Dabei kann in der Regel nur ein einziges Spermium in die Eizelle eindringen, welches im Fall einer erfolgreichen Befruchtung den väterlichen Teil der genetischen Information beitragen wird.
Hormonstörungen
Auch bei Männern können hormonelle Störungen auftreten und zu einer Unfruchtbarkeit führen. Insbesondere zwei Hormone sind für die männliche Fruchtbarkeit wichtig: FSH und LH (). Beide Hormone werden über die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) freigesetzt. LH sorgt für die Testosteronproduktion im Hoden, FSH wirkt im Hoden direkt auf die Bildung von Spermien. Gerne informieren wir Sie hierzu auch in einem persönlichen Gespräch. Vereinbaren Sie jetzt direkt einen Termin.
Hodenhochstand (Kryptorchidie)
Bei einem Hodenhochstand befinden sich die Hoden nicht oder nicht beständig im Hodensack, wie es für eine ungestörte Spermienproduktion erforderlich ist. Dies hat zur Folge, dass das Temperaturniveau im Körper für die Hoden auf Dauer zu hoch ist. Die Spermien- und Hormonproduktion kann nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr erfolgen. Als Ergebnis tritt eine eingeschränkte Fruchtbarkeit oder gar eine Zeugungsunfähigkeit
Genetische Defekte
Eine einfach durchgeführte Blutuntersuchung kann bei ausgeprägter Einschränkung der Spermienqualitiät angeborene genetische Ursachen aufspüren. Im manchen Fälle kann der Einsatz der Präimplantationsdiagnostik (Untersuchung des Erbguts des Embryos) weiterhelfen. Gerne informieren wir Sie hierzu auch in einem persönlichen Gespräch. Vereinbaren Sie jetzt direkt einen Termin.
Störungen der Sexualfunktion
Störungen der Sexualfunktion sind nicht selten. Der Geschlechtsverkehr kann für beide Partner schmerzhaft sein. Fehlende Lust, verminderte sexuelle Erregung, eine fehlende oder schwache Erektion und der vorzeitige oder ausbleibende Samenerguss gehören zu den häufigsten Störungen der Sexualfunktion. Manche Paare haben einvernehmlich gar keinen oder nur sehr seltenen Sex. Wenn das Paar oder einer der Partner unter der Störung der Sexualfunktion leidet, besteht die Möglichkeit einer Behandlung.

Eingeschränkte Ovarialreserve

Nach heutigem Wissensstand produziert die Eierstöcke im Körper der Frau keine Eizellen nach – der Eizellvorrat (Ovarialreserve ) ist sozusagen endlich. Eine aktuelle Eierstockreserve lässt sich im Ultraschall Durch das Zählen der Follikel in einer Ultraschalluntersuchung und die Bestimmung des Anti-Müller-Hormons (AMH) im Blut lässt sich die Ovarialreserve ermitteln. Beide Werte in Kombination mit dem Alter zeigen auf, ob die Patientin eine Ihrem Alter entsprechende Ovarialreserve aufweist.
In der Kinderwunschdiagnostik ist die Bestimmung der ovariellen Reserve vor einer geplanten Therapie von entscheidender Bedeutung. Anhand des Befundes können die Ärzte den Funktionszustand und die Eizellqualität für die Abschätzung der Erfolgsaussichten einer geplanten Behandlung ermitteln.

 

 

Qualität hat bei fertisuisse oberste Priorität

Unser Anspruch ist die Zufriedenheit der Patienten durch Sicherstellung einer höchst kompetenten Behandlung in enger Abstimmung mit der durchgeführten Diagnostik. Permanente Fortbildungen unserer Mitarbeiter, der Einsatz neuester Technologie in der Diagnostik und in den Laboren und regelmässige Qualitätskontrollen sind die Grundlagen höchst effizienter Behandlungsverfahren. Unsere Labore sind akkreditiert, erfüllen sämtliche Vorschriften und sind mit hochmoderner Technik ausgestattet.
Unser engagiertes und geschultes Mitarbeiterteam diagnostiziert präzise komplexe Befunde und ermöglicht deren gezielte Behandlung. Im Andrologie-Labor werden unter anderem Ejakulatanalysen durchgeführt und Spermien für Behandlungen aufbereitet. In unserem Reinraum-Labor finden IVF und ICSI Behandlungen statt. Hier werden die Eizellen für die Befruchtung vorbereitet und injiziert. Die Embryonen, die in die Gebärmutterhöhle übertragen werden sollen, werden in speziellen Inkubatoren bis ins Blastozystenstadium kultiviert. Befruchtete Eizellen, die noch nicht übertragen werden sollen, werden mit dem Vitrifikationsverfahren tiefgefroren. Alles unter einem Dach.

Mit Hilfe des Time-lapse-Inkubators können unsere Embryologen die Dynamik des Embryowachstums beurteilen. Bis zum Blastozystenstadium (fünf bis 6 Tage) wird jeder einzelne Emalle fünf Minuten fotografiert. So entsteht ein Zeitraffer-Film, der uns wertvolle Informationen zur Embryonalentwicklung liefert. Eine optimal verlaufende Entwicklung kann die Chance auf eine Schwangerschaft erhöhen. Die time-lapse Inkubation ist auch eine wichtige Voraussetzung zur Durchführung der Präimplantationsdiagnostik. Wenn der Embryo anfängt zu schlüpfen, entnehmen unsere erfahrenen Embryologen einige Zellen aus der Hülle des Embryos. Die Hülle wird später zum Mutterkuchen. Diese Zellen werden genetisch untersucht. Bei Frauen, die älter als 37 Jahre alt sind, kann dadurch die Schwangerschaftsrate pro Embryotransfer und die Zeit bis zur Geburt eines Kindes verkürzt werden. Die Präimplantationsdiagnostik wird auch bei Paaren, deren Kinder von lebensbedrohenden Erbkrankheiten (monogene Erkrankungen) bedroht sind, eingesetzt.
Unser Ziel ist es, Ihren Kinderwunsch durch Einsatz neuester Technik zu erfüllen.

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Ihr Vertrauen ist uns wichtig

Eine vertrauensvolle Atmosphäre und eine individuelle Begleitung sind wichtige Faktoren auf dem Weg zum Wunschkind. Wir möchten, dass Sie sich zu jeder Zeit mit unserem Service und in unseren Räumen gut betreut und aufgehoben fühlen. Im Rahmen der Kinderwunschbehandlung bieten wir Ihnen hormonelle Stimulationen, Inseminationen, künstliche Befruchtungen (ICSI/IVF), Präimplantationsdiagnostik (PID), time lapse Embryokultur, Blastozysten-Kultur, assisted hatching und social freezing (Anlage einer Fertilitätsreserve an. Ihre Vertrauensärztin/Ihr Vertrauensarzt bespricht mit Ihnen die besten Strategien, begleitet und betreut Sie in allen Phasen der Behandlung. Notwendige Untersuchungen im Rahmen der Abklärungen und der Kinderwunschbehandlungen werden von allen Mitgliedern des Ärzteteams durchgeführt. Dieses Vorgehen ist effizient und hat sich sehr bewährt.

Alternativmedizinische Behandlungen
Ergänzt wird unser Angebot mit schonenden und sanften Methoden aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Alternativmedizinische Methoden können bei Frauen und Männer die Fruchtbarkeit erhöhen und sind unterstützend als Vorbereitung auf eine Insemination oder In-vitro-Fertilisation geeignet. Der Einsatz von Akupunktur kann den Hormonhaushalt positiv beeinflussen und damit die Chancen auf eine Empfängnis erhöhen. Vor und nach dem Embryotransfer haben Sie die Option einer Akupunktur durch unsere erfahrenen Therapeuten. Entspannung, ganzheitliche Betreuung und Geborgenheit unterstützen Sie auf dem Weg zum Wunschkind.

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Bedürfnisse.

Teilen Sie uns bitte mit, wenn Sie einen besonderen Wunsch haben.

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Fachbegriffe schnell erklärt

Von Amenorrhoe bis Zygote: Hier finden Sie eine Übersicht medizinischer Fachbegriffe und deren Erläuterungen.

 

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